Zwischen Abgrenzung und Willkommen – Die Herausforderungen der Integration in Deutschland. Mit Annette Widmann-Mauz
16.10.2018, 18:00 Konferenzraum der Schwarzkopf-Stiftung
16.10.2018, 18:00 Konferenzraum der Schwarzkopf-Stiftung
Nicht erst seit der Ankunft hunderttausender Kriegsflüchtlinge aus Syrien und allgemein zunehmender Migration nach Europa insgesamt wird in Deutschland die Debatte darüber geführt, wie Menschen nicht-deutscher Herkunft integriert werden können. Aber spätestens seit dem berühmt gewordenen Satz „Wir schaffen das“ von Bundeskanzlerin Merkel werden Fragen der Zuwanderung intensiv diskutiert und von Populisten für mehr oder minder versteckten Rassismus instrumentalisiert. Dabei betrifft die Frage, wie die Gesellschaft mit Menschen unterschiedlichster Herkunft umgeht nicht nur die Asylsuchenden der letzten Jahre, sondern auch Menschen, die seit Jahren oder Jahrzehnten in Deutschland leben, oft als Kinder ausländischer Eltern hier geboren und aufgewachsen sind. Die Äußerungen Mesut Özils zum Rassismus im Sport und die Berichte zu den Erlebnissen von Alltagsrassismus, die unter dem Hashtag #MeTwo tausendfach geteilt wurden, zeigen deutlich, dass Deutschland noch weit von einer pluralistischen Einwanderungsgesellschaft entfernt ist.
Wie kann erfolgreiche Integration gelingen? Was muss verbessert werden, was funktioniert schon gut? Was sind die Strategien der Bundesregierung gegen Rassismus und den steigenden Zuspruch zu rechtspopulistischen Positionen? Welche Lehren kann man aus den Ausschreitungen in Chemnitz ziehen? Und was kann jeder Einzelne tun, um einen Beitrag für eine pluralistische Gesellschaft zu leisten? Über diese und weitere Fragen möchten wir mit Ihnen und Annette Widmann-Mauz diskutieren.
Die Veranstaltung wird im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ vom Bundesfamilienministerium gefördert.
Rückblick ((c) Fotos: Adrian Jankowski):